Würzburg, 30.6.-1.7.2017

Marienkapelle
Portalfigur Eva, von Tilman Riemenschneider
Alte Mainbrücke, Deutschland feiert den Parlamentsentscheid, Ehe für alle, egal ob schwul, lesbisch oder hetero.
Blick von der Alten Mainbrücke
Interessanter, witziger Rundgang mit dem Nachtwächter

Würzburg, Franken in Bayern, 30.6./1.7. 2017
Wir stellten unser Auto in der Marktplatzgarage ab, bewunderten den Maibaum auf den Marktplatz, staunten über die riesige Marienkapelle, Hallenkapelle der Bürgerschaft, von den Bürgern alleine finanziert. Der Bischof verweigerte ihnen die Pfarrei, darum Kapelle! Sie ist mit wunderschönen Portalfiguren von Tilman Riemenschneider geschmückt.
Auf der alten Mainbrücke fielen uns die vielen Menschen mit Weingläsern auf, bis wir merkten, dass Frauen und Männer den Entscheid des Parlamentes: Gleichstellung in der Ehe für alle Menschen, egal ob lesbisch, schwul oder hetero, feierten.
Mit dem Nachtwächter erlebten wir eine interessante, witzige Führung durchs nächtliche Würzburg.

Schwerin 28./29.602017

Schloss Schwerin
Schloss Schwerin, wunderschöner Garten und Orangerie
Schwerin Altstadthäuser

Schwerin, Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, 28./29. 6. 2017
Nach Lübeck wollten wir den Osten Deutschlands erkunden und fuhren deshalb nach Schwerin: Landeshauptstadt von Mecklenburg- Vorpommern mit 95`200 Einwohnern. Wir fanden den schönen Campingplatz Seehof am Schweriner See, wo wir unseren Wohnwagen aufstellen konnten. Mit dem Auto fuhren wir zum bekannten Schloss Schwerin, einer der bedeutendsten Historismus- bauten Europas und Sitz des Landtags und des Schlossmuseums. Nachdem wir uns vor der Orangerie gestärkt hatten, lustwandelten wir im Schlossgarten. Mit Hilfe des Audio-Guides liessen wir uns durch das prunkvolle Schloss führen.
Wir hatten 26,5 Grad. Deshalb schwamm ich am Abend zur Abkühlung im Schweriner See und genoss auf dem Campingplatz anschliessend die warme, kostenlose Dusche. Meistens mussten wir die warmen Duschen auf den anderen Plätzen zusätzlich bezahlen.
Eigentlich wollten wir durch Ostdeutschland zurückreisen. Da aber die Wetterprognosen für den Osten so schlecht waren, änderten wir unsere Reiseroute und fuhren über Hannover südwärts, wir wo nun in der Nähe von Hildesheim übernachten. (Hilde will heim in Hildesheim)

Lübeck 27.6.2017

Wasserbus auf der Trave vor den Salzspeichern.
Wunderschöne Altstadt mit Holstentor, vom Turm der St. Petrikirche aus.

Hansestadt Lübeck 27.6.2017
Lübeck ist nicht nur bekannt für sein Marzipan, Lübeck hat auch eine wunderschöne Altstadt, die 1987 in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen wurde.
Da der Campingplatz nur 4 km von der Altstadt entfernt war, fuhren wir mit dem Velo durch die Beethovenstrasse, unter blühenden Lindenbäumen, die uns mit ihrem Duft betörten, ins Zentrum.
Wir genossen das feine Mittagessen am Ufer der Trave, die Stadtrundfahrt mit dem Schiff Barbarossa und die prächtige Aussicht vom Turm der offenen Kirche St. Petri.

Mit der Fähre von Göteborg nach Kiel, 24.-26.6.2017

Vom Strandkorb aus kann ich verschiedene Schiffe beobachten.
Seenot Rettungskreuzer in Laboe.
Sonnenuntergang beim Leuchturm Friedrichsort.

Mit der Fähre von Göteborg nach Kiel, auf dem Campingplatz Möltenort, an der Kieler Förde, 24.-26. Juni 2017
Mit der Fähre fuhren wir von Göteborg nach Kiel und dann weiter zum nächsten Campingplatz Möltenort bei Heikedorf an der Kielerförde.
Vom Strandstuhl aus konnten wir die verschiedenen Schiffe, alte Klipper, Yachten, Segelboote, Fähren und Kreuzfahrtschiffe, die durch die Ostseeförde fuhren, beobachten. Die Förde(Fijord) ist Lebensader, Segelrevier und Verkehrsweg von Kiel. (Nordostseekanal)
Am 2. Tag wollten wir Kiel erkunden. Kiel ist eine moderne Stadt. Sie wurde im 2. Weltkrieg zu Dreiviertel zerstört.
Zurück auf dem Camping fuhren wir mit unseren Velos der Kieler Förde entlang, entdeckten den neuen Marinahafen von Laboe und das schöne Dorf. Weiter radelten wir zum U-Boot, das als technisches Museum dient. Wir radelten den Dünen entlang und fanden auch die Meeresbiologische Forschungsstation.

Auf dem Weg von Säter nach Göteborg, Schweden, 23.6.2017

Reifenpanne am Wohnwagen in der Nähe von Götene
Letztes Häuschen auf dem Campingplatz Kinnekulle zum Übernachten.
Camping Kinnekulle, Bootshafen

Von Säter auf dem Weg nach Göteborg 23.6.2017
Um 11 Uhr verliessen wir den Campingplatz und fuhren quer durch Mittelschweden Richtung Göteborg. 138 Kilometer vor dem Ziel hörten wir plötzlich ein seltsames Geräusch vom Wohnwagen, — ein Reifen war geplatzt, auf der zweispurigen Autobahn E20 in der Nähe von Götene. Da die schwedische Polizei, die nur schwedisch und englisch verstand, uns nicht weiterhelfen wollte, liessen wir den Wohnwagen abgekoppelt am Strassenrand stehen und suchten den nächsten Campingplatz auf, 14 km von Götene entfernt, um Hilfe zu holen. Alle Restaurants und Hotels auf unserem Weg waren wegen dem Midsommer-Fest geschlossen. Mit viel Glück erhielten wir auf dem Camping Kinnekulle das letzte Häuschen, für den Wohnwagen hätte es keinen Platz mehr gehabt. Der Campingwart organisierte uns nach mehreren Telefonaten den Pannendienst. Dieser konnte uns mit einem passenden Ersatzrad aushelfen und wechselte es auch aus.
Was für ein Glück im Unglück!

Säter, Dalarna, Schweden, 18.-23.6.2017

In Säter gibt es noch viele gut erhaltene Holzhäuser
Der Midsommerbaum wird aufgestellt
Midsommertanzgruppe
Die Insel Björkljustern. Das Haus ist gut versteckt hinter den Bäumen.
Sicht von der Insel um 23.30 Uhr.

Säter, 18.6.2017- 23.6.2017
Am Sonntag, 18.6.17 trafen wir um 16 Uhr auf dem Campingplatz Säter ein, der am Ljusternsee liegt.
Am 19.8.17 trafen wir am Mittag Susanne und Lukas. Mit ihrem kleinen Floss (Fähre) mit Elektromotor fuhren wir auf ihre Insel. Das Häuschen liegt gut versteckt hinter Laub- und Nadelbäumen. Gestärkt mit frischen Erdbeeren, feinen Haferguetsli und Kräutertee fuhren wir mit ihrer Fähre rund um den Björkjusternsee. Plötzlich entdeckten wir eine Kanadagänsefamilie, was für eine Freude sie zu beobachten.
Sie zeigten uns auch das Dorf Säter mit seinen gut erhaltenen Holzhäusern. Plötzlich lud uns eine ältere Frau in ihren wunderschönen, zauberhaften Blumengarten ein.
Midsommer 22.6.2016
Mit unseren Velos fuhren wir rund um den Ljustersee. Um 17.15 trafen wir uns mit Susanne und Lukas, um das Midsommer-Fest auf dem Gelände des Freilichtmuseums Säter zu feiern. Wir hörten den Musikanten zu, wie sie schwedische Tänze, meist Walzer oder Polka spielten, bis der Umzug vom Dorf eintraf. Dann beobachteten wir wie kräftige Burschen den Midsommerbaum aufrichteten. Grosse und kleine Tänzerinnen tanzten schwedische Tänze. Am Ende umtanzten Gross und Klein den Maibaum gemeinsam. Es war eine unbeschwerte fröhliche Stimmung!
Am Abend durften wir die Sauna auf der Insel von Lukas und Susanne geniessen und im See uns abkühlen. Im Wintergarten genossen wir den gemütlichen Abend mit feinem Znacht und prächtiger Abendstimmung. Auch um 23.30 war es noch hell.

Vadstena Camping, Stockholm 14.-15.6.2017

Camping Vadstena am Vätternsee
Abendstimmung nach dem Sonnenuntergang
Gamla Stan, Altstadt in Stockholm
Königspalast, Kungliga Slottet
Stockholm von der Fähre aus

Vadstena Camping, Stockholm, 14.-15.6.2017

Über die Brücke fuhren wir von Kopenhagen nach Malmö, Schweden. Wilde Lupinen säumten den Strassenrand, vorbei gings an vielen Wäldern und Seen. Nach 350 km beschlossen wir unsere Fahrt nach Stockholm zu unterbrechen und suchten am Vätternsee den wunderschönen Campingplatz Vadstena auf. Am nächsten Tag, nach einem unfreiwilligen Umweg kamen wir um 2 Uhr auf dem Camping Bredäng in Stockholm an. Wir erkundeten den nahen Badeplatz Mälarhöjedsbadet und die nähere Umgebung mit unseren Velos.

Am Donnerstag 15.6.17 liefen wir in 10 Minuten zur nächsten U-Bahnstation und fuhren in die Altstadt Gamla Stan. Wir schlenderten durch die Altstadt, vorbei am Nobelmuseum zum Königlichen Palast, Kungliga Slottet. Da es schön warm war, fuhren wir mit der Fähre von Nybroviken, vorbei am Vasa – und Abbamuseum und dem Tivoli nach Jan Inghestorg. Hier mussten wir die Fähre verlassen, da die Fährleute ihre Mittagspause machten. Da wir ebenfalls Hunger verspürten, suchten wir das nächstgelegene Chinarestaurant auf. Zum Glück! Ein Wolkenbruch – es regnete in Strömen! Drinnen erwartete uns ein reichhaltiges Buffet für ca.14 Fr. mit Getränken. Es war so ausgezeichnet, dass wir darüber unsere Retourfähre verpassten. Die nächsten Fähren fuhren nur zur gegenüberliegenden Insel, Haltestelle: Barmängsbryken, merkten wir erst beim 2. Mal. Mit Bus und Metro, wir haben ein 72 Stunden Billett, fanden wir wieder zu unserem Campingplatz zurück.